Elisabeths Sammelsurium

 

 
   
 
 
 
 

                                                                         

 

 

     
 
 
 
 
Heilge Nacht mit tausend Kerzen,
 
steigst du feierlich herauf;
 
oh so geh in unsern Herzen,
 
Stern des Lebens geh uns auf;
 
Schau, im Himmel und auf Erden
 
glänzt der Liebe Rosenschein;
 
Frieden solls noch einmal werden
 
und die Liebe König sein.
 
 
 
                                      

 

Die heilige Nacht
von Ludwig Thoma
es liest Elisabeth Koopmann

 

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weihnachten03

Wie Weihnachten in mein Herz kam


Eigentlich würde es ohne mich gar kein Weihnachten geben. Nein ich bin nicht größenwahnsinnig geworden und ich weis ja, dass es in Wirklichkeit nicht ganz so ist.

Im zarten Alter von ca. 4-5 Jahren durfte ich im Kindergarten eine sehr wichtige bzw. tragende Rolle spielen. Es war nicht die Rolle der Mutter Maria die der wichtigste Part in diesem Krippenspiel war, sondern eigentlich meine Rolle. Ich spielte den Erzengel Gabriel. Ich musste der Mutter Maria berichten dass sie schwanger ist und ein Baby bekommt und natürlich was es mit diesem besonderen Kind auf sich hat.

Schon da müsste doch jedem klar sein, wie wichtig meine Rolle war, sonst wüsste Maria ja gar nicht dass sie ein Kind bekommt.

Nachdem Maria und Josef nach langer Herbergssuche nun endlich im Stall von Betlehem untergekommen sind kam nun der wichtigste Teil in meiner kurzen Kariere als Erzengel, denn ich durfte das Jesuskind auf die Bühne tragen.

Zunächst stand die leere Krippe auf der Bühne zwischen Maria und Josef. Hinter der Bühne wartete ich mit einem Gipsjesuskind im Arm auf meinen großen Einsatz. Ich wurde von den anderen Kindern glühend beneidet und sie bettelten ob sie auch mal das Jesuskind halten dürften. Aber ich habe es nicht herausgerückt. Wer würde schon freiwillig das Jesuskind hergeben. Denn Sie müssen wissen, für mich war das keine Gipspuppe. Für mich war es das wirkliche lebendige Christkind das ich da im Arm hielt.

Dann kam mein Einsatz. Zwei kleinere Engel gingen mit Laternen vor mir her und ich schritt mit dem Jesuskind auf dem Arm hinter den beiden her und dabei sang der ganze Saal das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht ..."

Jaaaaaaaa und da war es da, das wirkliche, wahrhaftige, glückseeligmachende Weihnachten das sich ganz tief in mein Herz gegraben hat und bis zum heutigen Tag da drinn blieb.

Das war Weihnachten in seiner innigsten ursprünglichsten Form und hatte mit der Konsumschlacht die heutzutage stattfindet absolut nichts zu tun.

Bei Maria und Josef angekommen, legte ich dann das Jesuskind seiner "Mutter" in die Arme und die legte es in die Krippe. Ich dufte die ganze Zeit immer in der Nähe des Christkindes bleiben. Die anderen Engelchen brachten auch ihre guten Wünsche dar und es wurden noch mehrere Weihnachtslieder gesungen.

Am Ende des Krippenspiels bekamen alle Darsteller als "Gage" jeweils ein Perlenspiel mit dem ich viele Jahre sehr gerne gespielt hatte.

Sie verstehen jetzt sicher, warum ich behaupte dass es ohne mich kein Weihnachten gäbe.

(geschrieben von Elisabeth Koopmann)
 
weihnachten03                                                             


Und a Stern, der hat gleucht,
so hell übern Stall,
daß sei’ Glanz und sei’ Schein
war zu seh’n überall.
Aus der Ewigkeit rüber
in d’ Zeit nei, in d’ Welt
is kumma des Leuchten,
hat’s Dunkel erhellt.
Hat nia mehr so hell

wo aufg’scheint a Stern,
wia’s in Bethlehem war
zur Geburt unsres Herrn.

Wohin is des Licht,
des Helle, der Schein?
Is Z’ruck aus der Welt,
z’ruck in d’ Ewigkeit rein?
Könnt’s nicht sein, daß wir blos
das Licht nicht mehr seh’n,
oder daß wir das Leuchten nicht mehr verstehn?
Könnt’s nicht sein, daß’s vielleicht
an uns oft grad liegt,
daß in unserer Welt
so viel Dunkel man sieht?
Wenn wir alle dazutun,

daß mehr Licht in d’ Welt kimmt,
waar koa G’fahr, daß der Stern
von der Kripp’n verglimmt.


weihnachten01

 

 
 
 
 
 

 

 
 

 
 

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